Unsere Philosophie

Der Berufs- und Studienorientierung[1] kommt an der CSG eine große Bedeutung zu. Wir sehen es als eine unserer zentralen Aufgaben an, beim Übergang in Beruf und Studium Hilfestellungen zu geben und die Schülerinnen und Schüler im Sinne einer individuellen Förderung dabei zu unterstützen ihre Chancen und Möglichkeiten zu erkennen, Potenziale zu entwickeln und langfristig in einem selbstständigen und eigenverantwortlichen Entscheidungsprozess eine richtige Berufs- und Studienwahlentscheidung zu treffen. Zu einer umfangreichen Orientierung gehört – insbesondere mit Blick auf die sehr heterogene Schülerschaft – auch die Schaffung von Vorbildern, um auch Schülerinnen und Schülern aus bildungsfernen Elternhäusern den Weg in einen erfüllenden Beruf oder ein entsprechendes Studium zu öffnen.  Hierzu werden im Rahmen der Berufs- und Studienbörse für die Schülerinnen und Schüler der Qualifikationsphase insbesondere auch ehemalige Schülerinnen und Schüler am Berufsbildungsprozess beteiligt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 Die Berufsorientierung der Sekundarstufe I und die Berufs- und Studienorientierung der Sekundarstufe II der CSG unterliegen denselben Prinzipien und bilden ein den Entwicklungsprozess jedes einzelnen Schülers langfristig unterstützendes und aufeinander aufbauendes Konzept. Der Schwerpunkt der Berufsorientierung in der Sekundarstufe I liegt an der CSG im Jahrgang 9.

Hierbei kommt dem im Jahr 2011 neu eröffneten Berufsorientierungsbüro (BOB) eine besondere Bedeutung zu.
Durch das Berufsorientierungsbüro ist an der Schule eine zentrale Anlaufstelle geschaffen worden, in dem Maßnahmen verschiedenster Art die Berufsfindungskompetenz der Schülerinnen und Schüler und Schüler aller Jahrgangsstufen verbessern.

 

Das BOB trägt in erster Linie dazu bei, die Einzelteile der Berufsfindung zusammenzufügen. Es vereinigt die Funktionen eines Informations-, Kommunikations- und Beratungszentrums in einem Raum. Sowohl für Schülerinnen und Schüler, die einen Ausbildungsberuf wählen wollen, wie auch für diejenigen, die ein Studium anstreben, können im BOB ganz individuell durch persönliche Beratung  vielfältige Möglichkeiten aufgezeigt und Denkanstöße gegeben werden. Gleichzeitig soll von Schülerseite her eine praktische Unterstützung bei Bewerbungen ob bei einem Arbeitgeber oder an einer Universität eingefordert werden können. Des Weiteren gehört zur individuellen Beratung das Aufzeigen von Karrieremöglichkeiten, z.B. auch über Stipendien für besonders begabte Schülerinnen und Schüler.

Das BOB ist täglich geöffnet und bietet somit konkrete und schnelle Hilfe bei der Berufswahl, aber auch bei der Ausbildungsplatzsuche.

Zur individuellen Beratung tragen alle Fachlehrer und Fachlehrerinnen bei, insbesondere aber die Klassenlehrer und Jahrgangsstufenleiter und die Studien- und Berufskoordinatoren (StuBOs) sowie die Schulleitung bei.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


Bei der Berufs- und der Studienorientierung erfolgt eine Vernetzung u. a. mit Eltern, der Agentur für Arbeit und den Unternehmen in der Region, wobei unsere Kooperationspartner wie Thyssen-Krupp-Steel und die Celenus Fachklinik für Neurologie dabei eine besonders große Rolle spielen. Auch die Zusammenarbeit mit der Universität Siegen als heimische Universität ist besonders intensiv. Neben der Potentialanalyse im Jahrgang 8 ist die Teilnahme aller Schülerinnen und Schüler an einem Berufs- und Studientest (GEVA-Test) sowohl im Jg. 9  als auch in der Sek II hilfreich, um sich professionell bei der Weichenstellung für das eigene berufliche Werden unterstützen zu lassen und abzusichern sowie die eigenen Entwicklungen zu reflektieren.

Die Berufs- und Studienorientierung erfolgt kontinuierlich bis zum Abitur und thematisiert systematisch verschiedene Bereiche. Das bestehende Konzept der Clara-Schumann-Gesamtschule orientiert sich an den Standardelementen[2] der Berufs- und Studienorientierung in allen allgemeinbildenden Schulen der Sekundarstufe I und II in NRW und ist in ihren wesentlichen Elementen getrennt für die Sekundarstufe I als auch für die Sekundarstufe II in nachfolgender Abbildung zusammengefasst.


 

Die einzelnen Bausteine sind in einer tabellarischen Übersicht in ihrer zeitlichen Abfolge konkretisiert. Hierbei handelt es sich um ein Grundgerüst, das sich den Anforderungen einer sich verändernden Welt ständig anpassen soll und muss und dem schnellen Wandel in der Berufswelt und an den Universitäten in Bezug auf Inhalte, Anforderungen und Zukunftschancen Rechnung tragen soll.

 

Zu Beginn eines Schuljahres/Schulhalbjahres koordinieren die Klassenlehrer-Innen, unterstützt durch die StuBOs, im Rahmen der Stoffplanerstellung die Planung und Durchführung der Berufsorientierung in ihren Klassen/ihrem Jahrgang sowie die Realisierung der einzelnen Schwerpunkte durch die zuständigen Kollegen und Unterrichtsfächer. Gleichzeitig achten sie darauf, dass die Möglichkeiten des BOB Schülerinnen und Schülern sowie Eltern bewusst sind.
Auch die Berufs- und Studienorientierung richtet sich an dem Motto der Schule – verschieden aber miteinander – aus, indem alle am Schulleben Beteiligten dazu beitragen, dass jeder aus unserer heterogenen Schülerschaft individuell seinen besten Platz in der Berufswelt findet.

Kreuztal, April 2015



[1] „Die Berufswahlvorbereitung (jetzt: Berufsorientierung) ist eine verpflichtende Aufgabe der Schulen der Sekundarstufe I. Schülerinnen und Schüler sollen so gefördert werden, dass sie bei ihrer Berufswahl selbstständig und eigenverantwortlich entscheiden können. Dazu arbeiten die Schulen insbesondere mit den Berufskollegs und der Berufsberatung der Agentur für Arbeit zusammen“ (Vgl. § 8 Abs. 2 APO-S I).

[2]http://www.berufsorientierung-nrw.de/cms/upload/Gesamtkonzept_und_Zusammenstellung_der_Instrumente_und_Angebote_im_NS_112012.pdf#page=19