Clara-Schumann-Gesamtschule Kreuztal  verschieden aber miteinander

 

Schon Shakespeare kannte Mobbing

Angeregte Diskussionsrunde zum Thema Mobbing an der Clara-Schumann-Gesamtschule

Kreuztal. „Mobbing hat etwas Lustvolles“, selbst „Shakespeares Komödien leben davon, andere vorzuführen“. Das waren  nur zwei provokante Thesen, die Andy  Trägner, Diplompsychologe  der Regionalen Schulberatungsstelle für den Kreis Siegen-Wittgenstein, in einer neuen Veranstaltungsreihe interessierten Eltern und Lehrern an der Clara-Schumann-Gesamtschule voranstellte.  Mobbing sei heute in allen möglichen Lebensbereichen ein festzustellendes Phänomen, wenngleich nicht jede Streitigkeit unter einander als Mobbing bezeichnet werden könne.  Als große Gefahren des Mobbing erläuterte der Referent, dass es dort, wo echtes Mobbing Platz greife, schnell zu Ausgrenzung,  Demütigung , depressiven Reaktionen bis hin zu Rückzug und Suizid kommen kann. Eltern, Freunde und Schulen seien daher aufgerufen, Mobbing frühzeitig zu erkennen und mit den Betroffenen sowie den Klassenkameraden Gegenstrategien zu entwickeln. Herr Trägner umriss das sehr komplexe  Thema sehr anschaulich und erläuterte dabei, was Betroffene und Eltern in der Schule gegen Mobbing tun können.

Die Clara-Schumann-Gesamtschule hat dieses Thema nunmehr aufgegriffen. Mit dem Thema „Mobbing in der Schule“ begann am 3.6.2013 eine Reihe von Informationsabenden für Eltern und auch andere Interessierte, die in der Clara-Schumann-Gesamtschule in Kreuztal jährlich ein- bis zweimal stattfinden sollen. Der Abend erfreute sich großer Resonanz, was sich nicht zuletzt im der Teilnehmerzahl und auch in einer angeregten und anregenden Diskussion mit den beteiligten Eltern zeigte, die auch in weitere Vorschläge für interessante Themenabende mündete. Schuleiter Christian Scheerer zeigte sich sehr zufrieden mit der Aufarbeitung dieses  z.Z. in allen möglichen Medien heiß diskutierten Themas, dem sich die Schule auch weiterhin engagiert und kritisch widmen will.