Unsere Philosophie

 

„Berufswahlvorbereitung (jetzt: Berufsorientierung) ist eine verpflichtende Aufgabe der Schulen der Sekundarstufe I. Schülerinnen und Schüler sollen so gefördert werden, dass sie bei ihrer Berufswahl selbständig und eigenverantwortlich entscheiden können. Dazu arbeiten die Schulen insbesondere mit den Berufskollegs und der Berufsberatung der Agentur für Arbeit zusammen.“ (§ 8 Abs. 2 APO-S I)

 

Der Berufsorientierung sowie auch der Studienorientierung an der CSG kommt vor allem die Aufgabe zu beim Übergang in Beruf und Studium Hilfestellungen zu geben und die SchülerInnen im Sinne einer individuellen Förderung dabei zu unterstützen ihre Chancen und Möglichkeiten zu erkennen, Potenziale zu entwickeln und langfristig eine richtige Berufs- und Studienwahlentscheidung zu treffen. Dabei gehört insbesondere mit Blick auf die sehr heterogene Schülerschaft zu einer umfangreichen Orientierung auch die Schaffung von Vorbildern, um auch SchülerInnen aus bildungsfernen Elternhäusern den Weg in einen erfüllenden Beruf oder ein entsprechendes Studium zu öffnen. Hierzu werden im Rahmen der Berufs- und Studienbörse für die SchülerInnen der Qualifikationsphase insbesondere auch ehemalige SchülerInnen am Berufsbildungsprozess beteiligt. Der Schwerpunkt der Berufsorientierung in der Sekundarstufe I liegen in den Jahrgängen 8 bis 10.

Die Berufsorientierung der Sekundarstufe I und die Berufs- und Studienorientierung der Sekundarstufe II der CSG unterliegen denselben Prinzipien und bilden ein den Entwicklungsprozess jedes einzelnen Schülers langfristig unterstützendes und aufeinander aufbauendes Konzept. Hierbei kommt dem Berufsorientierungsbüro eine besondere Bedeutung zu. Durch das Berufsorientierungsbüro gibt es eine zentrale Anlaufstelle, in der Maßnahmen verschiedenster Art die Berufsfindungskompetenz der Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen verbessern.
Das Berufsorientierungsbüro soll in erster Linie dazu beitragen, die Einzelteile der Berufsfindung zusammenzufügen. Es vereinigt die Funktionen eines Informations-, Kommunikations- und Beratungszentrums in einem Raum. Sowohl für SchülerInnen, die einen Ausbildungsberuf wählen wollen, wie auch für diejenigen, die ein Studium anstreben, können im Berufsorientierungsbüro aber auch in Beratungsgesprächen an anderen Orten individuell vielfältige Möglichkeiten aufgezeigt und Denkanstöße gegeben werden. Die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer bzw. die Jahrgangsstufenleiter beraten ihre Schülerinnen und Schüler. Sie werden dabei durch die StuBOs unterstützt. Die StuBOs stehen während der Mittagspausen im Berufsorientierungsbüro zur Beratung nach Absprache zur Verfügung. Die StuBos informieren hier über die wichtigsten Strukturen im Bereich des Übergangs von der Schule in den Beruf. Hierzu gehört die Grundinformation über mögliche Abschlüsse an der eigenen Schule und den Berufskollegs. Des Weiteren gehört zur individuellen Beratung das Aufzeigen von Karrieremöglichkeiten auch über Stipendien für besonders begabte SchülerInnen.
Zur individuellen Beratung tragen alle FachlehrerInnen bei, insbesondere aber die Klassenlehrer und Jahrgangsstufenleiter und die Studien- und Berufskoordinatoren (StuBOs).

Bei der Berufsorientierung und auch der Studienorientierung erfolgt im Rahmen des Programms „Kein Abschluss ohne Anschluss“ KAoA eine Vernetzung u. a. mit Eltern, der Agentur für Arbeit und den Unternehmen in der Region, wobei unsere Kooperationspartner hier eine besonders große Rolle spielen. Zusätzlich ist in der Sekundarstufe II die Zusammenarbeit mit der Universität Siegen als heimische Universität besonders intensiv. Sie wird bereits in der Sekundarstufe I insbesondere in den MINT-Fächern vorbereitet. Die langfristige  Teilnahme möglichst vieler SchülerInnen an einem Berufs- und Studientest (GEVA-Test) soll eine Möglichkeit aufzeigen, sich professionell bei der Weichenstellung für das eigene berufliche Werden unterstützen zu lassen und abzusichern.

Die Berufs- und Studienorientierung erfolgt kontinuierlich im Rahmen des Programms KAoA bis zum Abitur und thematisiert systematisch verschiedene Bereiche. Die bestehenden Bausteine zur Berufs- und Studienorientierung sind in der nachfolgenden Übersicht auch in ihrer zeitlichen Abfolge zusammengefasst. Hierbei handelt es sich um ein Grundgerüst, das sich den Anforderungen einer sich verändernden Welt ständig anpassen soll und muss und dem schnellen Wandel in der Berufswelt und an den Universitäten in Bezug auf Inhalte, Anforderungen und Zukunftschancen Rechnung tragen soll.

Zu Beginn eines Schuljahres/Schulhalbjahres koordinieren die Klassenlehrer-Innen unterstützt durch die StuBOs im Rahmen der Stoffplanerstellung eine Einbeziehung  der Berufsorientierung in ihren Klassen/ihrem Jahrgang sowie die Realisierung der einzelnen Schwerpunkte durch die zuständigen Kollegen und Unterrichtsfächer. Gleichzeitig achten sie darauf, dass die Möglichkeiten des Berufsorientierungsbüro Schülern und Eltern bewusst sind.

Alle Berufsorientierungsmaßnahmen laufen entsprechend dem Modell des Ministeriums für Schule und Bildung des Landes Nordrhein-Westfalens.

(http://www.berufsorientierung-nrw.de/standardelemente/ueberblick-/index.html )

Eltern und Erziehungsberechtigte prägen ihre Kinder mit ihren eigenen beruflichen Erfahrungen. Sie spielen deshalb auch im Berufs- und Studienorientierungsprozess eine wichtige Rolle.

Sie können die Jugendlichen dazu ermutigen, sich ihrer Interessen und Fähigkeiten bewusst zu werden und realistische Vorstellungen, wie sie ihren Lebensunterhalt verdienen möchten, zu entwickeln. Sie unterstützen ihre Kinder dabei, Berufswünsche tatsächlich zu implementieren und berufliche Ziele zu verfolgen.

Um Eltern für eine aktive Mitarbeit während des Berufs- und Studienorientierungsprozesses zu gewinnen, werden sie regelmäßig durch die Schule informiert und beraten. Deshalb sind sie stets miteinbezogen und können die Schülerinnen und Schüler auf dem Weg ins Berufsleben stärken und begleiten.

(vgl. auch http://www.berufsorientierung-nrw.de/standardelemente/beratung/elternarbeit/index.html).

Natürlich richtet sich die Berufs- und Studienorientierung der Clara-Schumann-Gesamtschule nach dem dem Motto der Schule – verschieden aber miteinander – aus, indem alle am Schulleben Beteiligten dazu beitragen, dass jeder aus unserer sehr heterogenen Schülerschaft individuell seinen besten Platz in der Berufs- und Studienwelt findet.